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  Karikaturen/ Satire (495)


   

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Bestell-Nr.: 5L3447
 
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L'art du rire et de la caricature
 
Alexandre, Arsène

Ancienne maison Quantin, Librairies-Imprimeries Réunies, Paris, (ca. 1900). 350 Seiten, illustrierter Vorsatz und Titel, mit 300 Schwarzweiß-Abbildungen und 12 farbige Tafeln, illustrierter Leineneinband, quart, (berieben/Seiten angebräunt und teilweise mit Stockflecken)
- komplett / Alexandre war jahrelang Herausgeber von "Le Rire" und hat hier ein Standarswerk vorgelegt / Eine reich illustrierte Geschichte der Karikatur von der Antike bis zum Ende des 19. Jahrhunderts,­ die sich über die verschiedenen Länder des Orients und vor allem Europas erstreckt. Das Buch versteht sich gewissermaßen als Verzeichnis der Künstler,­ die diese Kunstform der Karikatur geprägt haben,­ ohne jedoch eine „gelehrte Abhandlung“ sein zu wollen. „Es soll,­ wenn man so will,­ ... ein Streifzug sein – mal im gemächlichen Flanier-Tempo,­ mal im Galopp.“ / Alexandre a été rédacteur en chef du « Rire » pendant de nombreuses années et a présenté ici un ouvrage de référence / Histoire de la caricature de l'antiquité jusqu'à la fin du 19e siècle,­ dans les divers pays de l'orient et surtout de l'Europe,­ richement illustrée. Ce livre se veut en quelque sorte le répertoire des illustrateurs de cet art qu'est la caricature,­ mais sans etre "une histoire savante". "Ce sera,­ si tu veux,­ ... ,­ une promenade tantot en flaneurs,­ tantot au grand galop" / Text französisch -

Gewicht: 2030 g
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Bestell-Nr.: 5L3444
 
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Oberländer-Album. 12 Bände
 
Oberländer, Adolf

Verschiedene Auflagen, Braun & Schneider, München, (ca. 1880-1901). Je Band 60 illustrierte Blätter, illustrierte Halbleinen-Einbände, quart, (etwas berieben und fleckig/1 Rücken geklebt/Einbände etwas abweichend)
- Vergleichend: Lexikon der Kinder und Jugendliteratur,­ II,­ 587. Reichhaltige Witz- und Karikaturensammlung / seltene,­ komplette Reihe / Nicht nur als Beitrag zur Kulturgeschichte der Karikatur und des Witzes sind die Bände interessant,­ sondern auch als Sittenbild der Wilhelminischen Gesellschaft -

Gewicht: 9670 g
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Bestell-Nr.: 5L3446
 
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3. Jahrgang 1897 (Nr. 113 - 164). Zusammen 52 Wochennummern in einem Band
 
Le Rire. Journal humoristique paraissant le samedi

Félix Juven, Paris, 1897. Insgesamt ca. 624 illustrierte Seiten, mit colorierten Titelseiten, im Halbleinen-Einband mit goldgeprägtem Rückentitel, quart, (Einband berieben/Namensstempel auf Vorsatz/Seiten altersgemäß gebräunt)
- sonst durchgehend sauberes und ordentliches Exemplar / komplett / Nr. 150 wurde als Sondernummer gestaltet (Staatsbesuch des Präsidenten Faure in Rußland),­ von Toulose-Lautrec stammt eine weitere schwarzweiß Karikatur (Nr. 117) und von Steinlen in den Nummern 148 und 157. Zahlreiche Beiträge schwarzweiß auch von Heidbrinck / Die Zeitschrift "Le Rire" (das Gelächter) wurde 1894 von Félix Juven gegründet,­­ der auch "La vie illustrée" herausgab. Sie erschien jeden Samstag und trieb,­­ nach einem Wort von Gustave Flaubert,­­ besonders in den Jahren bis zum ersten Weltkrieg,­­ 'die allgemeine Schweinerei wie in den Tagen von Bouvard und Pécuchet'. "Le Rire" demaskierte die "falschen Ärsche" von Politik und Gesellschaft und sparte die Kleinbürger dabei nicht aus. Dabei ist es heuzutage eine Banalität,­­ von der "Belle Epoque" zu sprechen und dabei zu vergessen,­­ daß diese Zeit nur für einige Zeitgenossen schön war. "Le Rire" beschäftigte die besten Zeichner der Zeit,­­ wie Toulouse-Lautrec,­­ Félix Vallotton,­­ Steinlein,­­ Forain,­­ Léandre (der den Gotha du Rire erfand),­­ Caran d'Ache,­­ Charles Veber,­­ Charles Huard,­­ Rabier,­­ Abel Faivre,­­ Roubille,­­ Lucien Métivet,­­ um nur die bekanntesten unter ihnen zu nennen. Es gibt Karikaturen von Leandre,­­ die in ihrer Schärfe und Unversöhnlichkeit an die Arbeiten von Daumier erinnern / Vergl. Georg Pilz. Geschichte der Europäischen Karikatur,­­ Berlin 1976 / Text französisch -

Gewicht: 2380 g
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Bestell-Nr.: 5L3317
 
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Jahrgang 1908, vom 4. Juli bis 26. Dezember (Nr. 283 - 308). Zusammen 25 Ausgaben in einem Band
 
Le Rire. Journal humoristique paraissant le samedi

Félix Juven, Paris, 1908. Insgesamt ca. 400 illustrierte Seiten, mit allen colorierten Titelseiten, im original Halbleder-Einband mit goldgeprägtem Rückentitel, quart, (Rücken leicht berieben/Vorsätze erneuert/teils gering randgebräunt/etwas fleckig)
- sonst gute Erhaltung / Die Zeitschrift "Le Rire" (das Gelächter) wurde 1894 von Félix Juven gegründet,­ der auch "La vie illustrée" herausgab. Sie erschien jeden Samstag und trieb,­ nach einem Wort von Gustave Flaubert,­ besonders in den Jahren bis zum ersten Weltkrieg,­ 'die allgemeine Schweinerei wie in den Tagen von Bouvard und Pécuchet'. "Le Rire" demaskierte die "falschen Ärsche" von Politik und Gesellschaft und sparte die Kleinbürger dabei nicht aus. Dabei ist es heuzutage eine Banalität,­ von der "Belle Epoque" zu sprechen und dabei zu vergessen,­ daß diese Zeit nur für einige Zeitgenossen schön war. "Le Rire" beschäftigte die besten Zeichner der Zeit,­ wie Toulouse-Lautrec,­ Félix Vallotton,­ Steinlein,­ Forain,­ Léandre (der den Gotha du Rire erfand),­ Caran d'Ache,­ Charles Veber,­ Charles Huard,­ Rabier,­ Abel Faivre,­ Roubille,­ Lucien Métivet,­ um nur die bekanntesten unter ihnen zu nennen. Es gibt Karikaturen von Leandre,­ die in ihrer Schärfe und Unversöhnlichkeit an die Arbeiten von Daumier erinnern / Vergl. Georg Pilz. Geschichte der Europäischen Karikatur,­ Berlin 1976 / Text französisch -

Gewicht: 1555 g
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Bestell-Nr.: 5L3313
 
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Jahrgang 1902, vom 4. 1. - 27. 12. (Nr. 374 - 425). Zusammen 42 (von 52) Wochennummern in einem Band
 
Le Rire. Journal humoristique paraissant le samedi

Félix Juven, Paris, 1902. Insgesamt ca. 588 illustrierte Seiten, mit colorierten Titelseiten, im Halbleinen-Einband mit silbergeprägtem Rückentitel, quart, (die Blätter geringfügig gebräunt/teils etwas eng beschnitten)
- Die Zeitschrift "Le Rire" (das Gelächter) wurde 1894 von Félix Juven gegründet,­ der auch "La vie illustrée" herausgab. Sie erschien jeden Samstag und trieb,­ nach einem Wort von Gustave Flaubert,­ besonders in den Jahren bis zum ersten Weltkrieg,­ 'die allgemeine Schweinerei wie in den Tagen von Bouvard und Pécuchet'. "Le Rire" demaskierte die "falschen Ärsche" von Politik und Gesellschaft und sparte die Kleinbürger dabei nicht aus. Dabei ist es heuzutage eine Banalität,­ von der "Belle Epoque" zu sprechen und dabei zu vergessen,­ daß diese Zeit nur für einige Zeitgenossen schön war. "Le Rire" beschäftigte die besten Zeichner der Zeit,­ wie Toulouse-Lautrec,­ Félix Vallotton,­ Steinlein,­ Forain,­ Léandre (der den Gotha du Rire erfand),­ Caran d'Ache,­ Charles Veber,­ Charles Huard,­ Rabier,­ Abel Faivre,­ Roubille,­ Lucien Métivet,­ um nur die bekanntesten unter ihnen zu nennen. Es gibt Karikaturen von Leandre,­ die in ihrer Schärfe und Unversöhnlichkeit an die Arbeiten von Daumier erinnern / Vergl. Georg Pilz. Geschichte der Europäischen Karikatur,­ Berlin 1976 / Text französisch -

Gewicht: 2680 g
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Bestell-Nr.: 5L3312
 
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Jahrgang 1917 mit 46 Wochennummern zusammen in einem Band
 
Le Rire rouge (Französische Zeischrift)

F. Juven Éditeur, Paris, 1917. Insgesamt ca. 552 illustrierte Seiten, alle colorierten Titelseiten vorhanden, im neuen Leineneinband mit goldgeprägtem Rückentitel sowie aufgezogener Deckelillustration, quart, (es fehlen die Hefte Nr. 111/112, 132/33, 159 und 163/gering fleckig)
- die Einzelnummern durchweg sauber und ohne Knickspuren / Die Titel wurden in der Hauptsache gestaltet von Leandre,­ Guillaume,­ Abel Faivre,­ Gerbault,­ Roubille,­ Métivet u.a. Bemerkenswert sind neben der üblichen Kriegspropaganda die tiefe Trauer über das Blutvergießen,­ eine sanfte Ironie über das Verhalten der amerikanischen Truppenangehörigen und die Verbitterung über die Einstellung der deutschen Sozialdemokratie in diesem Krieg / "Le Rire",­ gegründet 1894 wandte sich an Leser vorwiegend aus dem Kleinbürgertum. Der unpolitische Humor,­ speziell der erotische Witz,­ nahm daher in "Le Rire" einen breiten Raum ein. Gewöhnlich respektierten die Karikaturisten des "Le Rire" die Vorstellungen des Kleinbürgertums von Anstand,­ Moral und Sitte,­ aber da sie für Franzosen zeichneten,­ legten sie diesen Begriff etwas weitherziger aus als die Mitarbeiter der ehrpusseligen deutschen Familienwitzblätter z.B. Jahrgänge vor 1914. Der französische Kleinbürger hatte seinen Spaß an derben Witzen,­ die sich mit den Körperformen der Frauen oder dem erotischen Spiel von Fordern und Gewähren beschäftigten. Er nahm es Abel Faivre,­ Charles Huard und A. Roubille nicht im geringsten übel,­ daß sie sich über die Beredsamkeit des Fleisches lustig machte und den lüsternen Kleinstadtcasanovas humoristisch die Leviten lasen. Im Gegenteil,­ sogar die noch deftigen Späße eines Henri Gerbault und eines Lucien Métivet fanden seinen Beifall. Zudem fügten die Redakteure die erotische Karikatur so in das Blatt ein,­ daß es sie nicht beherrschte. Die meisten Zeichnungen behandelten harmlose Themen,­ z. B. die großen und kleinen Skandale der Schauspielerinnen,­ das Leben und Treiben der Bohéme oder die Freuden und Leiden des Familienlebens. Hier war das Betätigungsfeld solcher Humoristen wie Capiello,­ Delaw,­ Jossot,­ Detuouche,­ Renouard und Ranft. Auch Charles Leandre,­ zweifellos der begabteste Zeichner des Rire hatte sein Spezialgebiet: Er verspottete das Großbürgertum und die besseren Leute,­ deren sehnlichster Wunsch darin bestand,­ von den Großbürgern als ihresgleichen anerkannt zu werden. Es gibt Karikaturen von Leandre,­ die in ihrer Schärfe und Unversöhnlichkeit an die Arbeiten von Daumier erinnern. Wer den Gegner (nach Kriegsausbruch 1914) am gemeinsten verhöhnte,­ erhielt den größten Beifall. Zurückhaltung galt als verdächtig,­ Kritik als Landesverrat. Trotzdem gab es einige Karikaturisten,­ die im Rahmen des Möglichen Widerstand zu leisten versuchten. Ähnlich tapfer schlugen sich die Franzosen Lucien Métivet,­ Ernest Leroy und Roger Cartier,­ die vor dem Krieg zur Mannschaft des "Le Rire" gehört hatten und nun für seinen Nachfolger "Le Rire rouge" zeichneten. Aber diese wenigen warnenden Stimmen gingen im chauvinstischen Gebrüll der Mehrheit unter. Pilz - Geschichte der Europäischen Karikatur,­ Berlin 1976 / Text französisch -

Gewicht: 2025 g
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Bestell-Nr.: 5L3320
 
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17. Jahrgang 1888, 18. Jahrgang 1889 und 19. Jahrgang 1890, mit je 52 Nummern zusammen in einem Band
 
ULK - Illustrirtes Wochenblatt für Humor und Satire

Rudolf Mosse, Berlin, 1888/1889/1890. Insgesamt ca. 1248 illustrierte Seiten, im Halbleinen-Einband mit goldgeprägtem Rückentitel, quart, (Blätter gebräunt/teils kleine Randeinrisse bzw. Randläsuren/anfangs und am Ende einige Blätter lose)
- sonst gute Erhaltung / 1888 Kaiserjahr - 1890 Bismarcks Entlassung -

Gewicht: 3070 g
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Bestell-Nr.: 5L3315
 
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5. Jahrgang 1899, vom 7. 1. bis 30. 12. (Nr. 218 - 269). Zusammen 52 durchgehende Nummern in einem Band
 
Le Rire. Journal humoristique paraissant le samedi

Félix Juven, Paris, 1899. Insgesamt ca. 624 illustrierte Seiten, mit colorierten Titelseiten, im Halbleinen-Einband mit goldgeprägtem Rückentitel, quart, (Einband berieben/Blätter altersgemäß gebräunt)
- sonst gutes Exemplar / Eine Titelzeichnung stammt von dem Deutschen Engl,­ der hauptsächlich für den "Simplicissimus" arbeitete. Die Nummer 264 wurde als Sondernummer von Willette mit massiver Kritik an der Politik Englands gestaltet / Die Zeitschrift "Le Rire" (das Gelächter) wurde 1894 von Félix Juven gegründet,­ der auch "La vie illustrée" herausgab. Sie erschien jeden Samstag und trieb,­ nach einem Wort von Gustave Flaubert,­ besonders in den Jahren bis zum ersten Weltkrieg,­ 'die allgemeine Schweinerei wie in den Tagen von Bouvard und Pécuchet'. "Le Rire" demaskierte die "falschen Ärsche" von Politik und Gesellschaft und sparte die Kleinbürger dabei nicht aus. Dabei ist es heuzutage eine Banalität,­ von der "Belle Epoque" zu sprechen und dabei zu vergessen,­ daß diese Zeit nur für einige Zeitgenossen schön war. "Le Rire" beschäftigte die besten Zeichner der Zeit,­ wie Toulouse-Lautrec,­ Félix Vallotton,­ Steinlein,­ Forain,­ Léandre (der den Gotha du Rire erfand),­ Caran d'Ache,­ Charles Veber,­ Charles Huard,­ Rabier,­ Abel Faivre,­ Roubille,­ Lucien Métivet,­ um nur die bekanntesten unter ihnen zu nennen. Es gibt Karikaturen von Leandre,­ die in ihrer Schärfe und Unversöhnlichkeit an die Arbeiten von Daumier erinnern / Vergl. Georg Pilz. Geschichte der Europäischen Karikatur,­ Berlin 1976 / Text französisch -

Gewicht: 2560 g
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Bestell-Nr.: 5L3316
 
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4. Jahrgang 1898 (Nr. 165 - 217). Zusammen 52 Wochennummern in einem Band
 
Le Rire. Journal humoristique paraissant le samedi

Félix Juven, Paris, 1898. Insgesamt ca. 624 illustrierte Seiten, mit colorierten Titelseiten, im Halbleinen-Einband mit goldgeprägtem Rückentitel, quart, (Einband etwas gelockert und gering fleckig sowie berieben/Blätter altersgemäß gebräunt/an der letzten Seite von Nr. 186 ein kleiner Abriß)
- sonst durchgehend sauberes und ordentliches Exemplar / Veber gestaltete eine Sondernummer (212) mit drei farbigen Blättern zur Reise Wilhelms II. in den vorderen Orient,­ dessen Verkauf in Deutschland verboten war (für eine Ausgabe zum gleichen Thema mußten der Herausgeber des Simplicissimus,­ Albert Langen,­ seinerzeit in die Schweiz emigrieren,­ wurden der Zeichner Th. Th. Heine wegen Majestätsbeleidigung zu 6 Monaten Haft und der Dichter Frank Wedekind zu einer Geldstrafe verurteilt.) Vallotton lieferte neben 2 farbigen und 4 schwarzweißen Illustrationen (Hefte 181,­ 182). Von Leandre stammen ein übergroßes Spottbild auf Watteaus: "Die Einschiffung nach Cythera" (Nr. 196 vom 6. August). Viele Zeichner beschäftigten sich mit der Dreyfußaffäre / Die Zeitschrift "Le Rire" (das Gelächter) wurde 1894 von Félix Juven gegründet,­ der auch "La vie illustrée" herausgab. Sie erschien jeden Samstag und trieb,­ nach einem Wort von Gustave Flaubert,­ besonders in den Jahren bis zum ersten Weltkrieg,­ 'die allgemeine Schweinerei wie in den Tagen von Bouvard und Pécuchet'. "Le Rire" demaskierte die "falschen Ärsche" von Politik und Gesellschaft und sparte die Kleinbürger dabei nicht aus. Dabei ist es heuzutage eine Banalität,­ von der "Belle Epoque" zu sprechen und dabei zu vergessen,­ daß diese Zeit nur für einige Zeitgenossen schön war. "Le Rire" beschäftigte die besten Zeichner der Zeit,­ wie Toulouse-Lautrec,­ Félix Vallotton,­ Steinlein,­ Forain,­ Léandre (der den Gotha du Rire erfand),­ Caran d'Ache,­ Charles Veber,­ Charles Huard,­ Rabier,­ Abel Faivre,­ Roubille,­ Lucien Métivet,­ um nur die bekanntesten unter ihnen zu nennen. Es gibt Karikaturen von Leandre,­ die in ihrer Schärfe und Unversöhnlichkeit an die Arbeiten von Daumier erinnern / Vergl. Georg Pilz. Geschichte der Europäischen Karikatur,­ Berlin 1976 / Text französisch -

Gewicht: 2470 g
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Bestell-Nr.: 5L3318
 
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No. 72 - 147. Zusammen 76 Ausgaben in einem Band
 
Petit Journal pour Rire

Eug. Philipon, Paris, (ca. 1871/1872). Insgesamt ca. 608 illustrierte Seiten, mit allen teilcolorierten Titelseiten, im original Halbleder-Einband mit goldgeprägtem Rückentitel, quart, (Kanten berieben und bestoßen/Rücken gering eingerissen/Vorsätze leicht fleckig/1 Seite fehlt)
- Text französisch -

Gewicht: 1585 g
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Bestell-Nr.: 5L3314
 
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Jahrgang 1902 - 1903, vom 1. 11. 1902 bis 31. 10. 1903, (Nr. 417 - 430, 1. 11. 02 - 31. 1. 03 / Nr. 1 - 39, 7. 2. 03 - 31. 10. 03) zusammen in einem Band
 
Le Rire. Journal humoristique paraissant le samedi

Félix Juven, Paris, 1902/1903. Insgesamt ca. 832 illustrierte Seiten, mit colorierten Titelseiten, im Halbleder-Einband auf 5 Schmuckbünden mit goldgeprägtem Rückentitel, quart
- die Farben frisch und kräftig / Hefte 6 und 14 enthalten zusätzliche,­ überdimensionierte,­ ausklappbare Illustrationen,­ in den Heften 420 und 421 wird die damalige Plakatierungswut (Affichomanie,­ s.a. Katalog der Ausstellung Picasso-Museum Münster aus 1902/03) in Paris verulkt. Die Nummer 9 enthält möglicherweise auf dem Titel eine Collage / Die Zeitschrift "Le Rire" (das Gelächter) wurde 1894 von Félix Juven gegründet,­ der auch "La vie illustrée" herausgab. Sie erschien jeden Samstag und trieb,­ nach einem Wort von Gustave Flaubert,­ besonders in den Jahren bis zum ersten Weltkrieg,­ 'die allgemeine Schweinerei wie in den Tagen von Bouvard und Pécuchet'. "Le Rire" demaskierte die "falschen Ärsche" von Politik und Gesellschaft und sparte die Kleinbürger dabei nicht aus. Dabei ist es heuzutage eine Banalität,­ von der "Belle Epoque" zu sprechen und dabei zu vergessen,­ daß diese Zeit nur für einige Zeitgenossen schön war. "Le Rire" beschäftigte die besten Zeichner der Zeit,­ wie Toulouse-Lautrec,­ Félix Vallotton,­ Steinlein,­ Forain,­ Léandre (der den Gotha du Rire erfand),­ Caran d'Ache,­ Charles Veber,­ Charles Huard,­ Rabier,­ Abel Faivre,­ Roubille,­ Lucien Métivet,­ um nur die bekanntesten unter ihnen zu nennen. Es gibt Karikaturen von Leandre,­ die in ihrer Schärfe und Unversöhnlichkeit an die Arbeiten von Daumier erinnern / Vergl. Georg Pilz. Geschichte der Europäischen Karikatur,­ Berlin 1976 / Text französisch -

Gewicht: 3465 g
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Bestell-Nr.: 5L3311
 
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1. Jahrgang, 1. 10. 1899 - 3. Jahrgang 28. 09. 1902. Zusammen 157 Wochennummern in 3 Bänden
 
Klods-Hans (Humoristische dänische Zeitschrift)

Klods-Hans, Kopenhagen, 1899-1902. 640 Seiten/628 Seiten/624 Seiten, mit Anzeigenteil, zahlreichen farbigen Abbildungen, teils als Lithographien, als ständige Zeichner im Impressum genannt: Alfred Schmidt und Paul Fischer, weitere Zeichner: Axel Thiess u.a., Serien: "Vore Rigsdagsmaend" (Unsere Abgeordneten), "Med Sod og Kalk" (Mit Soda und Kalk), "Danske Monsterstile fra Signe Missenbergs Pigeinstitut" (Dänische Musteraufsätze aus Signe Missebergs Dameninstitut), u.a., einheitliche Halbleder-Einbände mit goldgeprägtem Rückentitel, quart, (Einbandkanten und Rücken leicht berieben)
- "Klods-Hans" war ein dänisches,­ illustriertes,­ politisch-satirisches Wochenblatt,­ das von 1899 bis 1926 erschien. Der Zeichner Alfred Schmidt war Mirbegründer und Chefredakteur des Blattes und zeichnete zusammen mit u.a. Knut Gamburg,­ Paul Fischer,­ Carl Rogind,­ Axel Thiess und Herluf Jensenius satirische Zeichnungen über das Bürgertum seiner Zeit,­ politische Ereignisse und Gestalten des Straßenlebens / "Klods-Hans" was a Danish illustrated political-satirical weekly published from 1899 to 1926. The illustrator Alfred Schmidt was a co-founder and editor-in-chief of the publication; together with artists such as Knut Gamburg,­ Paul Fischer,­ Carl Rogind,­ Axel Thiess,­ and Herluf Jensenius,­ he created satirical drawings depicting the bourgeoisie of the era,­ political events,­ and figures from street life / Text dänisch -

Gewicht: 9550 g
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Preis: 900,00 €

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Bestell-Nr.: 2N4309
 
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Der Weiberfeind. Lithographie
 
Högfeldt, Robert (1894 - 1986)

(um 1960). Motivmaß ca.: 21,4 x 17,4 cm, (gering gebräunt und fleckig)
Gewicht: 24 g
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Preis: 34,00 €

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Bestell-Nr.: 5L2959
 
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Helden und andere Leute. 25 Jahre Zeitgeschichte mit der Zeichenfeder kommentiert - Heroes and other people. 25 years political cartoons
 
Behrendt, Fitz

1. Auflage, Econ Verlag, Düsseldorf/Wien, 1975. 200 überwiegend illustrierte Seiten, Pappband, quart, (Einband etwas gebräunt)
- sonst gutes Exemplar / good condition / original signiert von Fritz Behrendt auf Titel / zweisprachig: deutsch und englisch -

ISBN: 9783430112697
Gewicht: 952 g
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Preis: 40,00 €

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Bestell-Nr.: 3b1550
 
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Europas Fürsten im Sittenspiegel der Karikatur
 
Kahn, Gustave

Hermann Schmidts Verlag, Berlin, (um 1900). VI/472 Seiten mit 468 textillustrationen und 72 farbigen Kunstblättern nach seltenen und amüsanten Karikaturen aus allen Ländern und Zeitepochen, Inhalts- und Künstlerverzeichnis sowie eine Übersicht der Karikierten, gold- und farbig geprägter Leinen. Quart (Rücken gering bestossen/zwei kleine Läsuren)
- mit einer dekorativen und schön erhaltenen erhaben geprägten Einbandillustration von Raphael Kirchner,­ Paris. Eine Frau mit Hermelinmantel notdürftig bekleidet und einer Narrenkappe auf dem Kopf hockt auf einer imaginären Weltkugel. hält ein Marionettenspiel in der Hand und spielt mit menschlichen Puppen. Das Werk beschreibt in satirischen Zeichnungen die Zeit des englischen Königs Georg IV.,­ die französischen Epochen um Napoleon I. und Napoleon III.,­ die Dreyfus-Affäre,­ die Zaren,­ den deutschen Kaiser Wilhelm II.,­ die politische Karikatur vor der Jahrhundertwende u.v.m. Prächtiges und aufwendig gestaltetes Werk -

Gewicht: 2740 g
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Preis: 40,00 €

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Bestell-Nr.: 3b1551
 
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Das deutsche Militär in der Karikatur
 
Conring, Franz

Hermann Schmidt Verlag, Stuttgart, 1907. VIII/470 Seiten/1 Blatt mit 552, teils farbigen Abbildungen im Text und auf Tafeln. Farbige Einbandgestaltung von Feltner, original farbig illustrierter Leineneinband. Quart (gering fleckig)
- Erste Ausgabe. Kohut (dessen o.a. Ps. nicht mit dem Militärschriftsteller Franz Friedrich v. Conring zu verwechseln ist) war Besitzer des ,­,­Grunewald-Echo" resp. der Zeitschrift ,­,­Die höfische und herrschaftliche Küche"/Hayn/G.I,­669-Kosch IX,­177/schönes Exemplar -

Gewicht: 2850 g
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Preis: 45,00 €

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Bestell-Nr.: 2N4200
 
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De Groene Amsterdammer - Onafhankelijk Weekblad voor Nederland, opgericht in 1877. Herinneringsalbum, 1940 - 1945
 
Jordaan, L. J.

Boom-Ruygrok N.V., Haarlem//Brandt & Zoon, Amsterdam, (1946). 64 unpaginierte, überwiegend bebilderte Seiten, kartonierter Einband mit Spiralbindung, quart, (Einband leicht gebräunt/teils gering fleckig)
- sonst gutes Exemplar / goede tekst / Text niederländisch -

Gewicht: 408 g
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Preis: 12,00 €

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Bestell-Nr.: 6j7120
 
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Handbuch der Bundesdeutschen Schweinezucht und Ordnung. Übelsetzung und Darstellung
 
(Jakobsohn, Eduard)

Blut & Bohnen Verlag, Berlin, 1973. 38 Seiten mit zahlreichen Illustrationen, kartoniert
Gewicht: 120 g
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Preis: 17,00 €

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Bestell-Nr.: 2c15179
 
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Geschichte der Abderiten
 
Wieland, Christoph Martin

Propyläen Verlag, Berlin, 1923. 343 Seiten, Halbleder (Rücken ausgeblichen)
Gewicht: 546 g
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Preis: 17,00 €

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Bestell-Nr.: 5d4891
 
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46. Jahrgang 1917, No. 1 bis 52 / 47. Jahrgang 1918, No. 1 - 52. Zusammen in einem Band
 
ULK - Wochenbeilage zum Berliner Tageblatt

Druck und Verlag Rudolf Mosse, Berlin, 1917/1918. Insgesamt 416 S. mit vielen Abbildungen, betitelter, illustrierter Original-Leineneinband, quart, (etwas fleckig/teils gering randgebräunt/Exlibris des Badischen Historikers Albert Kuntzemüller auf Vorsatz)
- sonst gut erhaltenes Exemplar / komplett / ULK,­ die Berliner Satirezeitschrift erschien von 1872 - 1933 / ULK steht für: Unsinn,­ Leichtsinn und Kneipsinn -

Gewicht: 1470 g
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Preis: 120,00 €

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  Karikaturen/ Satire (495)


   

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